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2014

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Und wieder beginnt ein neues Jahr. Viele nutzen den Jahreswechsel, um sich guten Vorsätzen hinzugeben und möchten nun ein paar Sachen ändern. Bei mir ist das eigentlich nicht so, denn für mich ist der Jahreswechsel genauso gut oder schlecht wie jeder andere Tag im Jahr. Ich brauche eigentlich keine Veränderungen, denn diese hatte ich in 2013 genug. Angefangen beim eigenen Haus, über einen neuen Arbeitgeber, weiter zur Hochzeit mit meiner Traumfrau weiter zur Glücksvollendung durch die Geburt meines Sohnes Max. Damit war 2013 vermutlich das aufregendste und spannendste Jahr meines Lebens (bis jetzt).
All das hat mein Leben komplett umgekrempelt und meine Prioritäten liegen nun komplett anders als beispielsweise vor einem Jahr. Nicht jede dieser Entwicklungen macht mich glücklich, allerdings wäre es auch keine Herausforderung, wenn alles so einfach zu meistern wäre.
Daher freue ich mich sehr auf das neue Jahr, es wird nicht langweilig und garantiert mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen gespickt sein, welche ich mir überhaupt nicht vorstellen kann.
Daher wünsche ich euch auch ein spannendes Jahr und hoffe ihr freut euch auf eure Herausforderungen und nutzt 2014 vielleicht auch für die eine oder andere Veränderung. Es muss ja nicht gleich so radikal wie bei mir sein, aber es kann sich immer lohnen!

In diesem Sinne – Prost Neujahr!

Attrice TFS Sidekicks mit Visual Studio 2013 zum laufen bekommen

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Aktuell nutze ich Visual Studio 2013 RC in Verbindung mit dem TFS 2012. Dazu habe ich in den letzten Jahren TFS Sidekicks von Attrice lieben gelernt.
Jedoch wollte das Programm auf meinem Rechner nicht starten, die Fehlermeldung lautete “Application cannot read registry.”. Auch die Tipps aus dem Netz, dass man als Administrator starten sollte halfen nicht. Offiziell wird nur Visual Studio 2012 unterstützt, daher vermutete ich hier das Problem.

Mithilfe von meinem neuen Lieblings-Tool dotPeek kam ich auch schnell dahinter, warum er scheiterte:

        RegistryKey registryKey = Registry.LocalMachine.OpenSubKey("SOFTWARE\\Microsoft\\VisualStudio\\11.0");
        if (registryKey != null)
        {
          if (registryKey.OpenSubKey("TeamFoundation\\SourceControl") != null)
            str = registryKey.GetValue("InstallDir", (object) string.Empty) as string;
        }

Da ich Version 11 (VS 2012) nicht installiert hatte, konnte er den Pfad auch nicht finden. Die Ordner halt von Hand angelegt, den Schlüssel “InstallDir” aus der 12er-Version kopiert, schon funktionierte alles. Ihr müsst auch den TeamFoundation/SourceControl – Ordner anlegen, der InstallDir-Schlüssel kommt aber unterhalb von “11.0″.

Wichtig: solltet ihr ein 64-Bit System haben, findet ihr die Ordner unterhalb von “Wow6432Node” in der Registry!

Lego Harry Potter 2 – Die Jahre 5 – 7 – Der Kampf gegen den Tod

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Achtung: Spoilergefahr!!

Mal ein kleiner Quicktipp, welcher mich gestern doch eine ordentliche Anzahl an Nervenenden gekostet hat.
Wenn man die Geschichte mit den Heiligtümern des Todes nachspielt, kommt man an eine Stelle, bei der man sich mit dem Umhang am Tod vorbeischleichen muss und ihn mit Kürbissen bewerfen muss. Dazu lasst ihr sie schweben und fangt an sie zu drehen. Allerdings müsst ihr den Stick vom Nunchuck nach links und nicht nach oben drücken. Die drehen sich zwar auch aber kommen nicht an.

Muss man erstmal darauf kommen :)

Ansonsten, gutes Spiel!

Google Nexus S

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Vor einigen Monaten habe ich im Blog mal ein wenig Dampf abgelassen und mich über mein Palm Pre aufgeregt. Mittlerweile habe ich mich davon getrennt und es gammelt in der Schublade vor sich hin und habe mir auf Empfehlung eines Kollegen und meines Cousins ein Google Nexus S zugelegt. Es hat zwar schon ein paar Tage auf dem Buckel, war für aber rund 230€ auch verhältnismäßig günstig in der Anschaffung.

Android?

Was mich ja immer ein wenig abgeschreckt hat, mir ein Android Smartphone zuzulegen ist die Updatepolitik mancher Hersteller / Anbieter. Google bringt eine neue Version rum, Motorola (beispielsweise) macht ihr Logo rein, spielt hier noch ein wenig, da noch ein wenig rum. Dann kommt noch T-Mobile und will auch noch ein bischen was ändern. Wenn es glatt läuft habe ich nach rund 6 Monaten die neue Version auf meinem Telefon. Das Nexus S hingegen ist im Prinzip das Google Entwickler Phone, so dass dort die Updates als erstes erscheinen.
Sehr gut finde ich auch die Einbindung sämtlicher Google Dienste. Über Mails werde ich Just in Time benachrichtigt und ich aber immer und überall Zugriff auf meine Daten bei Google Docs oder den Kalender.

Fast wunschlos glücklich

Wenn ich mal die ganzen Kritikpunkte in meinem alten Beitrag durchgehe, so wurden sie alle mit dem Geräte- und Betriebssystemwechsel gelöst.
Der Desktop hat mehrere Seiten, fünf an der Zahl. Auf der Hauptseite habe ich meinen Kalender und Verknüpfungen zu den wichtigsten Anwendungen, wie Mail oder SMS. Auf einer weiteren Seite habe ich noch ein paar Verknüpfungen, die ich eher selten benötige, 3 Seiten sind praktisch leer.

In ca. 2 1/2 Monaten ist mein Telefon erst einmal komplett abgestürzt, während mein Pre damals sicherlich zig Fehlermeldungen geschmissen hätte, weil kein Speicher mehr frei war.
Probleme mit der SIM-Karte gehören der Vergangenheit an, ab und an gibt es aber Empfangsschwierigkeiten, die ich allerdings auf o2 schiebe (Stichwort: “Einzelfall”). Beim Pre waren die Probleme öfter und ausgeprägter.

Sehr nervig war damals die Akkulaufzeit. Ich hatte alles deaktiviert, dennoch hat der Akku nicht lange gehalten. Beim Nexus habe ich alles aktiviert, spiele viel mehr mit rum und dennoch ist der Akku abends noch halb voll. Wenn ich 3G und WLan deaktivieren würde, hält der Akku problemlos mehrere Tage.

Was konnte das Pre besser?

Es gibt doch tatsächlich etwas, was mir am Pre richtig gut gefiel und mir jetzt leider fehlt. Das Pre hatte unter dem Display einen Button (wie der Home-Button beim iPhone), welcher leuchtete wenn man eine Nachricht empfangen oder einen Anruf verpasst hat. Wäre ein nettes Feature, wenn beim Nexus S der Hardware-Home-Button sporadisch aufleuchten würde o.ä. Lässt sich allerdings wohl mit Android 4.0 nicht umsetzen, da die neuren Telefone wohl keine Hardware-Tasen mehr besitzen.

Fazit

Auch wenn das Nexus S ein paar Tage alt ist, der Nachfolger Nexus Galaxy mittlerweile auf dem Markt ist, habe ich mir ein sehr robustes und nutzbares Smartphone zugelegt, mit dem ich noch einige Zeit meine Freude haben werde.

Kindle

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Vor gut einem Monat habe ich zu meinem Geburtstag einen Kindle geschenkt bekommen. Ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Ich besitze nur die kleine Version, welche nur WLAN beinhaltet. Die andere Version besitzt eine integrierte Sim-Karte, mit der man in ca. 100 Ländern kostenlos auf den Amazon-Kindle Shop zugreifen kann, um dort Bücher zu kaufen oder herunterzuladen. Wer nicht dauernd unterwegs oder nicht bereit ist, 40€ mehr zu bezahlen, für den sollte, wie mir, die kleine Version reichen. Ansonsten unterscheiden sie sich nicht.

Das Display

Als ich den Kindle ausgepackt habe, war ein englischer Hinweis auf dem Display, dass ich den Kindle mit dem USB Kabel an den PC anschließen solle, um ihn aufzuladen. Ich habe mit meinen Fingern versucht, die Hinweisfolie zu entfernen. Von vielen Geräten wie dem Handy oder Monitoren ist man gewohnt, dass auf dem Display eine Schutzfolie geklebt ist. Bei mir dauerte es einige Sekunden, bis ich bemerkt habe, dass diese gestochen scharfe Schrift keine Folie sondern der richtige Display war. Mir ist die Kinnlade praktisch schon vor der Inbetriebnahme heruntergefallen.

Der Kindle Shop

Nachdem ich den Kindle mit meinem WLAN verbunden und mit meinem Amazonkonto verknüpft hatte, ging ich erstmal im Kindle-Shop auf Büchersuche. Für einen Test lud ich mir erstmal ein kostenloses Buch herunter, Amazon bietet sehr viele kostenlose Klassiker an (u.a. Jule Vernes oder Max und Moritz). Die Steuerung im Shop erfolgt mit dem 5-Way-Knopf (heißt er so?), praktisch ein Steuerkreuz in alle vier Richtungen sowie dem “Enter”-Knopf in der Mitte. Man navigiert durch die Links und will man einen auswählen, bestätigt man mit Enter. Für einzelne Bücher, welche man sich mal eben schnell kaufen möchte, ist die Navigation per Kindle vollkommen ausreichen. Nervig wird es erst, wenn man ein wenig schmökert und mehrere Bücher kaufen möchte. Denn nach jedem Einkauf landet man wieder auf der Startseite des Kindle-Shops. Da ist der (Massen-)Kauf am PC doch deutlich komfortabler.

Formatdschungel

Die Ebooks aus dem Kindle-Shop kommen in eigenen Kindleformat namens AZW. Zudem wird noch MOBI und PDF unterstützt. Das weit verbreitete ePub-Format wird leider nicht unterstützt. Dies ist natürlich sehr unpraktisch, da andere Webshops wie etwa buch.de nur ePub anbieten. Es gibt zwar Tools (etwa Calibre) um ePub in Mobi und somit für den Kindle umzuwandeln, dies geht allerdings nur, solange das eBook nicht mit einem DRM geschützt ist. Sollte man das Glück haben, kopierschutzfreie eBooks umwandeln zu können, weiß ich nicht, ob es hier Verluste geben kann. Ich habe zwar gelesen, dass MOBI und ePub technisch fast identisch sein sollen, bestätigen kann ich dies aber nicht.
Einen gewaltigen Nachteil hat man, wenn man PDFs nutzt. Ich hatte hier noch einige EBooks rumliegen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben (Gratisdinger zu Weihnachten usw.). Während man bei AZW bzw. MOBI die Schriftgröße ändern kann und sich das Buch entsprechend auf dem Kindle anpasst, kann man bei PDFs nur zoomen. D.h. man muss dann nach rechts scrollen (sofern man den Kindle hochkant verwendet). Ich komme zwar mit der Schriftgröße der PDFs gut aus, meine Schwiegereltern hatten hier aber erhebliche Probleme. Eine Konvertierung vom PDF in MOBI ist zwar möglich, sah bei meinem Vorlagen aber nicht so schön aus, da mitten im Text die Seitenzahlen standen oder Bilder auf einmal spiegelverkehrt waren, Nach- oder Vorarbeit wäre also von Nöten gewesen (für einen Test aber zu viel). Zudem ist es nicht möglich, sich den Text vorlesen zu lassen (was allerdings auch nur in Englisch möglich ist).

Zubehör

Eigentlich braucht man nicht viel Zubehör, ich habe mir nur eine passende Ledertasche dazugekauft, damit mein Kindle besser geschützt ist, vor allem wenn ich ihn nicht benutze. Es gibt noch eine Version mit Lampe, welche über den Kindle-Akku mit Strom versorgt wird. Zuhause bin ich persönlich allerdings ganz gut mit Lampen ausgestattet.

Fazit

Also ich bin sehr begeistert von meinem Kindle und will ihn nicht mehr hergeben. Ich habe in den letzten vier Wochen soviel gelesen wie in den letzten 3 Jahren davor! Der Akku hält lange, sofern man WLAN und 3G deaktivert hat und ihn nur zum Lesen verwendet. Man kann den Kindle theoretisch auch zum Browsen oder Musik hören nutzen, dafür ist er allerdings nicht gedacht und daher ist hier auch nicht so komfortabel wie ein iPad o.ä. Leider muss man sowas auch immer wieder anderen erklären, ein eBook-Reader ist zum Bücher lesen da und nicht um Videos bei Youtube, Mails bei Google oder Nachrichten bei Facebook anzuschauen. Desweiteren stört mich ein wenig, dass das ganze Betriebssystem nur auf Englisch verfügbar ist, dies stellt gerade für ältere Leute (wie etwa meine Schwiegeeltern) eine unnötige Hürde da. Aber in den wichtigsten Punkt, dem Lesen, ist der Kindle einfach grandios. Ich habe zwar keine anderen eBook-Reader zum Vergleichen, jedoch kann ich sagen, dass man mit ihm ohne Probleme mehrere Stunden lesen kann, ohne dass die Augen oder Arme müden werden (was ja bei dicken Wälzern gern mal vorkommen kann). Auch ist die Schrift dank der elektronischen Tinte scharf ohne Ende. Die fehlende Hintergrundbeleuchtung (das muss man den Youtube und Facebookleuten auch jedes mal erklären) entspannt die Augen ungemein im Vergleich zu einem PC.
Mich stört eigentlich nur eine Tatsache, an der kann Amazon leider nicht viel ändern. Der deutsche Kindle-Shop ist im Vergleich zum amerikanischen winzig. Und die Preise sind dank Buchbindungspreis (annähernd) identisch zu den gedruckten Exemplaren. Ich würde mir hier wünschen, dass die elektronischen Versionen deutlich günstiger werden, da sie ja auch für die Verlage günstiger sind und / oder man bekommt eine eBook-Version gratis zum echten Buch.

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