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Archiv

Archiv für April 2010

Meistens wird eine Wohnung ja weiß übergeben. Sprich in jedem Zimmer frische, weiße Farbe oder bei Bedarf auch Tapete drauf. Bei unserer neuen Wohnung ist das anders, sie wird nackt übergeben, sprich wir müssen nach unserem Auszug irgendwann auch wieder alles abreißen.
Entsprechend sah die Wohnung auch etwas “runtergekommen” aus und man brauchte in manchen Zimmern doch schon etwas Vorstellungskraft.
Vorteil ist natürlich, man muss nicht die Materialien nutzen die da sind (weil man zu Faul ist ;) ).
Aber macht euch selbst ein Bild.

PC-Zimmer (oder auch mein Zimmer):

Schlafzimmer – hier wurden noch Renovierungsarbeiten vom Vermieter durchgeführt:

Das Wohnzimmer, wurde hier nur als Materiallager missbraucht, leider hab ich nur das eine Foto:

Ein Blick in den Flur, welcher schon komplett gefliest und die Decke vertäfelt ist.

Küche, ebenfalls gefliest und mit Fliesenspiegel. Über Geschmack lässt sich ja streiten aber ich finde ihn zumindest gut verarbeitet ;)

Bastelzimmer (Katrins Zimmer) – wenn man genau hinsieht, erkennt man auf dem 2. Bild noch das Hackenkreuz an der Wand. Waren wohl nicht so die lieben Kinder vorher hier drin..

Mehr Bilder folgen :) Aber nun könnt ihr euch erstmal ein Bild machen, was wir so alles zu tun hatten!

Ich weiß, dass ich euch erst Bilder von unserer Renovierung und dem Umzug versprochen habe, jedoch fehlt mir aktuell die Zeit. Ich muss das nun erstmal alles hier mit Vodafone niederschreiben, auch als persönlich Gedankenstütze!

Ich dachte echt, es wäre alles vorbei. Aber weit weit gefehlt, jetzt scheint der Spaß erst richtig los zu gehen!

Kommunikationsschwierigkeiten?

Am 23. März sollte mein alter Anschluss in Grasleben abgeschaltet werden. Wurde er auch. Zeitgleich klingelte jedoch ein Telekomtechniker in Rhode und wollte DSL schalten. Ich war leider nicht persönlich da, sagte Katrins Eltern aber telefonisch, dass sie ihn gewähren lassen sollen. Fünf Minuten später rief mich der Telekomtechniker selbst an und sagte mir, dass er ja kein DSL schalten brauche, ich hätte ja schon DSL. War ja klar, hatte mir die Telekom ja bereits am 11. März telefonisch mitgeteilt. Er verriet mir noch, dass er im Auftrag von Vodafone da wäre. Also zog er (angeblich) ohne einen Handschlag getan zu haben wieder ab.
Ich verbuchte dies mal unter Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Telekom und Vodafone und machte mir keinen weiteren Kopf.

Ein Brief für einen DSL-Kunden

Nun war ich aber heute zufällig in meiner alten Wohnung, wo noch ein paar Briefe im Briefkasten lagen, darunter ein Schreiben von Vodafone vom 29.03.2010.

Sehr geehrter Herr KLEIN,

Sie bekommen heute Ihre neue Festnetz-Nummer zu Ihrem Tarif Vodafone Surf Sofort. [..]

05365 / XXXXXXXX

[..]Als Surf-Sofort-Kunde können Sie diese Rufnummer schon vor der Anschaltung Ihres Festnetz-Anschlusses nutzen.
[..]

Bitte? Ich habe dann sofort bei der Vodafone-Hotline (0800 / 172 12 12, falls mal wer braucht) angerufen und mein Anliegen geschildert. Die Dame sagte mir, ich wäre aktiver DSL-Kunde. Schön, wo ich doch eine schriftliche Kündigung von Vodafone habe. Die Dame empfahl mir, meinem Vertrag mit Hinweis + Kopie der Kündigung sofort zu widersprechen, was ich natürlich morgen auch sofort erledigen werde.

Wenn die Linke nicht mit der Rechten kann – die Timeline

Das nervige sind auch die zwei unterschiedlichen Abteilungen. Ich habe damals ein Surf-Sofort-Paket abgeschlossen. Das heißt, man bekommt ein UMTS-Stick dazu, kann sofort telefonieren und surfen. Ist somit Vodafone Mobil Kunde. Gleichzeitig bin ich aber auch Vodafone DSL Kunde. Ich habe zwei unterschiedliche Kundennummern und die können nie sehen, was bei der jeweiligen anderen abgeht.

Daher mal eine Timeline, wie der genaue Ablauf war. Ich schreibe Vodafone Mobil bzw. Vodafone DSL für die unterschiedlichen Kundennummern, die auf den Schreiben vermerkt waren.

06. Januar 2010:
Ich reiche Online bei Vodafone einen Umzugsauftrag ein.

08. Januar 2010:
Bereits an meine neue und an meine alte Adresse erhalte ich jeweils von Vodafone DSL die neuen Zugangsdaten sowie eine Bestätigung des Anschalttermins für den 23. März 2010, wie gewünscht.

21. Januar 2010:
Ich erhalte von Vodafone Mobil einen Brief. Man könne mir kein DSL schalten und würde mir daher den UMTS-Stick in Rhode anbieten. Genaueres könnt ihr hier nachlesen.

27. Januar 2010:
Obwohl mir der Support nach meinem Telefonat am 21. Januar 2010 zugesichert hat, das mein DSL geschaltet wird, schrieb mir nun Vodafone DSL, dass wie bereits im Schreiben vom 19. Januar (siehe 21. Januar) mitgeteilt, kein DSL geschaltet werden kann (nach zu lesen hier). Ich zitiere:

[..]ist die Schaltung von Vodafone Zuhause DSL, gemäß Rückmeldung der Deutschen Telekom AG, an Ihrem neuen Wohnort leider nicht möglich.

Daher wurde der Umzugsauftrag ARC…. storniert.

Die Kündigung Ihres DSL Anschlusses [..] ( alte Adresse ) wird zum 23. März 2010 wirksam.[..]

Direkt nach diesem Schreiben reichte ich einen Widerspruch des Vodafone Mobile Connect Sofort Vertrags ein, welcher dem Schreiben vom 21. Januar bei lag.

Danach war erstmal lange Zeit Ruhe.

06. April 2010
An meine alte Adresse schrieb Vodafone Mobil, dass ab sofort meine Festnetznummer sowieso geschalten sei. Siehe oben.

Ende vom Lied

Welches Ende? Also ich sehe da noch kein Ende. So langsam geht mir der ganze Kindergarten schon richtig auf den Keks. Wenn das so weiter geht, kann ich ja mal der c’t schreiben, Rubrik “Vorsicht Kunde!”