Mein erster Tag auf der Basta ist rum und ich bin echt erschlagen. Es ist sehr viel Input. Ich habe heute unter anderem zwei Sessions von Oliver Sturm rund um das neue C# 4.0 Feature „dynamic„. Ich fand die Vorträge sehr gut und nun weiß ich auch, dass man „dynamic“ auch zu mehr benutzen kann als Exceldaten zu lesen ;). Eigentlich wollte ich nur die erste Session besuchen, aber Oliver hat es so gut rüber gebracht, da bin ich praktisch gleich sitzen geblieben (in Wirklichkeit war ich Mittag essen).

Leider gab es auch eine Session, wo ich mir doch mehr versprochen habe. Sie hatte den schönen Namen „Nein! – Meinen Code und meine Daten bekommst du nicht“. Es ging darum, wie man den Code (und die Daten) seiner .NET-Anwendung so „verschlüsseln“ kann, dass niemand ran kommt (Stichwort Reflection). Es wurden dabei einige Beispiele und Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen genannt. Die wohl am besten zu nutzende ist eine, bei der der Code der Methoden verschlüsselt wird und zur Laufzeit wieder entschlüsselt wird. Hört sich für mich etwa nach eval() in PHP an. Egal, ein Beispiel wurde leider nicht gezeigt, denn als man ja die beste Möglichkeit präsentiert hatte, wurde gleich das Hauseigene Produkt vorgestellt, dass natürlich genau diese und noch einige andere Features bietet. Schade eigentlich. Ich hätte jetzt keine genaue funktionsweise ihrer kostenpflichtigen Anwendung erwartet, aber so beispielhafte Applikationen wären schon wünschenswert. Ich bin halt naiv.

Morgen geht es weiter. Ich werde morgen mit dem Tipps und Tricks rund um die VS IDE anfangen. Interessant wird auch parallele Entwicklung in .NET 4 und LINQ nach PLINQ. Am Nachmittag werde ich mich über Freeware Security Tools informieren. Und abends gehts dann in die Piano Bar, Casino 🙂

Und heute solls noch Freibier geben, ich muss es nur noch finden :p